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Lewis Carroll: Alice’s Adventures in Wonderland

Das Buch fand den Weg zu mir…

Eines meiner „3 for 2“ Penguin Popular Classics Exemplare aus meinem Londonurlaub im letzten Jahr. Ich habe früher immer gern die Zeichentrickserie geschaut und wollte einfach gern einmal das Buch lesen.

Klappentext:

One say, young Alice follows a waistcoat-wearing white rabbit down a rabbit hole and finds herself in Wonderland, a realm of the twisted and surreal where logic is absurd and absurdity quite logica. But will Wonderland and ist strange denizens put up with no-nonsense Alice?

Meine Meinung:

Alice, ein kleines Mädchen, sitzt im Garten ihres Elternhauses und schläft ein. In ihren Träumen sieht sie plötzlich ein weißes Kaninchen mit einer Uhr, folgt ihm und fällt schließlich in einen Kaninchenbau. Sie schwebt lange Zeit hinab, bevor sie in einem Flur mit vielen Türen landet. Am Ende findet sie einen Tisch vor, auf dem ein kleiner goldener Schlüssel liegt. Die passende Tür gleicht einem Mauseloch, doch wundersamer weise findet sich ein Fläschchen Milch auf dem „Trink mich“ steht. Alice trinkt, sie schrumpft und findet sich in einer Welt wieder in der es sprechende Tiere, wundersame Pilze, verrückte Teeparties und eine Krocket liebende Herzkönigin gibt.

Ich muss zugeben, dass ich Alice im Wunderland bislang nur als Zeichentrickserie kannte. Beim Lesen hatte ich immer die Titelmelodie im Kopf und Alices kleines Kaninchen Benny Bunny, welches im Buch von Lewis Carroll nicht vorkommt. Somit kannte ich natürlich einige Geschichten, allerdings habe ich somit auch einiges vermisst, das in der Serie hinzugedichtet wurde.

Alice ist ein Mädchen, das immer alles besser weiß. Sie erscheint mir naseweis und verwöhnt, sodass sie mir sehr schnell auf die Nerven ging. Sie ist jedoch auch mutig und nimmt kein Blatt vor den Mund, was ihr einige Stolpersteine in den Weg legt, die sich schnell wieder beseitigen lassen.

Die Figur der Alice zeigt viele „schlechte“ Charakterzüge auf. Sie denkt nicht nach, bevor sie spricht, sie unterbricht andere im Gespräch, trinkt unbekannte Flüssigkeiten und vieles andere. In diesem Märchen zeigt der Autor, was passiert, wenn man sich dieser Regeln widersetzt und wohin es führen kann.

Der Leser wird selbstverständlich viele der bekannten Personen wiederfinden. Besonders gefallen haben mir der verrückte Hutmacher und die Herzkönigin. Gerade bei Letzterer musste ich oft schmunzeln.  Auch andere Figuren wie die Herzogin, das weiße Kaninchen, die Raupe mit dem magischen Pilz fehlen natürlich nicht. Wie schon in Rezensionen anderer Blogger angesprochen fehlten auch mir Tweedledee und Tweedledum. Die mochte ich als Kind besonders gern.

In meiner Ausgabe findet man im Buch viele Illustrationen, die mir beim Lesen oft sehr geholfen haben. Einige Figuren waren mir vollkommen unbekannt und anhand der Bilder konnte ich mir diese besser vorstellen. Die Sprache an sich ist mir recht leicht gefallen, doch an einigen Stellen hatte ich einige Probleme und musste auch ab und an etwas nachschlagen, da ich es aus dem Kontext heraus leider nicht verstehen konnte.

Als Fazit bleibt mir nur zusagen, dass mir das Buch weder schlecht noch gut gefallen hat. Ich kannte schon viele Dinge und bin durch die Serie doch stark vorbelastet, so dass ich so vieles vermisst habe. Trotz allem ist Alice’s Adventures in Wonderland eine schöne und kurzweilige Geschichte und zudem mein erster englischer Klassiker, den ich freiwillig gelesen habe.

Bewertung:

sternsternsternsterna

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[ Umfrage geschlossen ] Welchen englischen Klassiker soll ich im August lesen?

So, nach einer Woche des fleißigen Abstimmens, steht nun das Ergebnis der Umfrage fest. 24 Stimmen wurden gezählt und ich hatte (auch wenns blöd klingen mag) nicht mit so vielen gerechnet. Vielen Dank an alle!!!

In den letzten Stunden ist dann auch erst die Entscheidung gefallen, so dass es Alice’s Adventures in Wonderland von Lewis Carroll geworden ist! Ich freue mich auf jeden Fall auf dieses Buch und werde es sobald wie möglich lesen.

Das genau Ergebnis findet ihr in der Sidebar.