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Archive for the ‘Kinder-/Jugendbuch’ Category

Weihnachtsgeschenk (Neuzugänge #10)

Dezember 25, 2009 1 Kommentar
Auch mich hat das Christkind am heiligen Abend mit einem Buchgeschenk beglückt. Ich habe mich sehr darüber gefreut und hiermit nochmal Danke an meine Eltern, die dem Christkind diesen Wunsch übermittelt haben.

Kurzbeschreibung des Verlags:

Der Bestseller von Fantasy-Shooting-Star Jenny-Mai Nuyen

Als die magische Halbkrone der Moorelfen einem machtbesessenen Menschen in die Hände fällt, steht alles auf dem Spiel: das Fortbestehen des Elfenvolks und das Gleichgewicht der Welt. Nur eine Waffe kann das Elfenvolk retten …

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[ Rezension ] Jonathan Stroud: Bartimäus 02. Das Auge des Golem

Dezember 15, 2009 1 Kommentar

Das Buch fand den Weg zu mir…

Mängelexemplartisch im Galeria Kaufhof.

Klappentext:

Der ehrgeizige Nathanael strebt eine Karriere als Zauberer im britischen Weltreich an. Doch die Widerstandsbewegung der „Gewöhnlichen“ macht der Regierung zu schaffen. Da versetzt auch noch ein Golem London in Angst und Schrecken. Als Nathanael mit den Ermittlungen beauftragt wird, entsinnt er sich seines alten Vertrauten Bartimäus – und auch das Mädchen Kitty, mit dem er schon einmal einen unliebsamen Zusammenstoß hatte, taucht wieder auf…

Meine Meinung:

Seit den Geschehnissen rund um das Amulett von Samarkand aus dem ersten Teil der Trilogie sind mittlerweile 2 Jahre vergangen. Nathanael hat eine neue Meisterin, die ihm eine Stelle in der Regierung verschafft hat. Seine Aufgabe ist es die Aufrührer unter den „Gewöhnlichen“ zu entlarven und dingfest zu machen. Doch nicht nur der Widerstand macht den Zauberern zu schaffen, sondern es treibt auch noch ein Golem sein Unwesen in London.

Eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, an dem man über einen Monat gelesen hat und das einem so wenig Freude bereitet hat fällt sicherlich schwer. So geht es mir mit Bartimäus. Die Handlung ist kurz umrissen und irgendwie will in dem  Buch so gar keine Spannung aufkommen. Die Ereignisse erschienen mir sehr vorhersehbar und ich wusste schon ziemlich früh, wer denn hinter den Anschlägen des Golems steckt.

Dies ist es sicher nicht, was mich so daran gehindert hat das Buch endlich zu beenden, sondern es liegt an den Figuren. Fand ich im ersten Band Bartimäus noch erfrischend bissig und Nathanael ein bisschen jung und sehr gewitzt für sein Alter, so wurden mir die beiden im zweiten Band eher unsympathisch. Nathanael ist einfach ein arroganter und eingebildeter Fatzke, der es sicher nicht einfach hat in der Welt der Zauberer, was ihm aber nicht das Recht gibt sich so mies und hinterhältig zu verhalten. Ich kann ihn einfach nicht leiden.

Bartimäus ist zwar wie in Band 1 gewohnt bissig, aber diesmal konnte es mich nicht begeistern. Einziger Lichtblick war am Ende sein Gespräch mit der Widerständlerin Kitty, die einen eigenen Teil der Erzählung ausmacht und die die einzigen Lichtblicke in der Geschichte waren, in dem er über sein Sklavendasein und das Leben mit den Zauberern nachdenkt. Das Leben der Gewöhnlichen und die Geschichte von Kitty konnte mich wesentlich mehr begeistern und ich hätte gerne mehr über sie erfahren.

Alles in allem ist Bartimäus –  Das Auge des Golem sicherlich kein schlechtes Buch, aber für mich blieb es einfach mittelmäßig, so dass ich ein wenig ängstlich auf den dritten Band blicke, der hoffentlich endlich klärt, wer eigentlich dem Premierminister an den Kragen will.

Bewertung:


Kategorien:Challenge, Fantasy, Kinder-/Jugendbuch Schlagwörter:

[ Rezension ] Isabel Abedi: Isola

November 18, 2009 1 Kommentar

Das Buch fand den Weg zu mir…

…mein Freund hatte noch einen Gutschein von buch.de und da ich einen Mindestbestellwert einhalten musste, habe ich zwei Bücher von Frau Abedi bestellt, unter denen sich Isola befand.

Klappentext:

Zwölf Jugendliche. Eine einsame Insel. Drei Dinge, die sie mitnehmen dürfen. Und unzähige Kameras, die sie beobachten…

„Ich hätte weglaufen können. Noch heute spukt dieser Gedanke oft durch meinen Kopf. Ich hätte mich heimlich von der Gruppe entfernen können, genügend Gelegenheiten hatte es gegeben. Aber hätte das etwas geändert? Wäre das Projekt abgebrochen worden? Wäre vielleicht kein Blut geflossen? Es ist so sinnlos, sich diese Fragen zu stellen, mein Verstand weiß das. Aber die Fragen wissen es nicht. Sie kommen – ohne vorher anzuklopfen und sich zu erkundigen, ob es gerade passt.“

Meine Meinung:

12 Jugendliche ergreifen die Chance bei einem Filmprojekt auf einer Inselgruppe vor der Küste Rio de Janeiros mitzumachen. Isola ist eine einsame Insel, die früher einmal als Rehabilitierungsanlage für Verbrecher geplant war und auf der jeder Winkel mit einer Kamera überwacht wird. Für den Fortgang des Films sind die Jugendlichen allein verantwortlich, bis sie schließlich eine mysteriöse Spielanleitung finden, in dem einer von ihnen die „Mörderkarte“ zieht, während die anderen seine Opfer sind. Sie können einander nicht mehr vertrauen und schwierig wird es vor allem, als sich Vera in Solo verliebt, ohne zu wissen ob er vielleicht ein böses Spiel treibt…

 

Die Idee hinter der Geschichte ist nicht neu. Big Brother ist bei uns immer noch ein Thema und diesen Voyeurismus bemerkt man auch in Isola. Außerdem hat mich die spannende, thriller-artige Seite stark an „LOST“ erinnert. Ich finde die Kombination aus beiden ist gut gelungen und ich hätte auch gut und gerne noch ein paar Seiten länger auf der Insel verweilen können.

Isabel Abedi schreibt einfach toll und sie ist eine meiner Entdeckungen in diesem Jahr. Auch hier ist ihr Schreibstil wieder so gewählt, dass man alles leicht versteht, aber immer wieder kleine Dinge liest, die einem später erst klar werden können. Sie schafft es immer wieder die Spannung ins Unermessliche zu steigern und genau am richtigen Punkt alles aufzulösen, ohne dass man etwas geahnt hat.

Wie in den meisten ihrer Jugendromane spielt auch hier eine Liebesgeschichte eine große Rolle. Vera, die Protagonistin, verliebt sich in den stillen Solo und steht im Zwiespalt. Sie hat zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, sich jemandem öffnen zu können, doch kann sie Solo vertrauen oder ist er der „Mörder“? Isabel Abedi schafft es sehr gut diesen Zwiespalt zu beschreiben und man fühlt richtig mit Vera mit und hofft, dass sich ihre Befürchtungen nicht erfüllen.

Hinter Vera steht auch eine traurige Familiengeschichte. Sie ist ein Adoptivkind und stammt ursprünglich aus Brasilien. Sie hat e gut mit ihren neuen Eltern getroffen, aber sie hat immer wieder das Gefühl, dass ihr etwas fehlt. In Brasilien will sie Kontakt zu ihrer älteren Schwester aufnehmen und die kurzen Eindrücke in Rio machen einen beklemmenden Eindruck auf sie. Diese große Sehnsucht und der Wille in ihrer Vergangenheit zu forschen ziehen sich durch das ganze Buch und lenken etwas ab von den Geschehnissen auf der Insel, was manchmal doch eine entspannende Wirkung hat.

Isola ist wieder ein toller Jugendroman mit dem typischen Kick von Isabel Abedi, großer Emotionalität und einer authentischen Erzählweise.

Bewertung:


[ Rezension ] Isabel Abedi: Imago

November 16, 2009 2 Kommentare

Das Buch fand den Weg zu mir…

…Samstag…Hugendubel…Büchersucht…große Abedi-Liebe!!!

Klappentext:

Wanja liebt sie –  diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Waja. Sie bekommt eine geheimnisvoller Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land Imago.

Meine Meinung:

Die dreizehnjährige Wanja lebt mit ihrer Mutter Jo in Hamburg. Ihren Vater kennt sie nicht und niemand will ihr etwas über ihn erzählen. Sie weiß weder wieso sie ihn nie kennen lernen durfte, noch ob er überhaupt noch lebt. Sie hat sich an dieses Leben gewöhnt, doch manchmal übermannen sie die Gedanken an ihn.

Eines Nachts geschieht etwas Unglaubliches. Zur Geisterstunde um Mitternacht erwacht plötzlich ihr Radiowecker zum Leben und sie erhält durch ihn eine ungewöhnliche Einladung. Sie soll sich in der Kunsthalle zur Ausstellung Vaterbilder begeben und durch diese gelangt sie in eine andere Welt namens Imago

Nach Lucian, das mich emotional so aufgewühlt hat, dass ich keine Rezension verfassen konnte ohne sie zu privat werden zu lassen, ist Imago mein zweites Buch von Isabel Abedi. Die Protagonistin ist hier um einiges jünger, was ich aber keineswegs als störend empfunden habe. Obwohl Wanja erst an der Schwelle zum Teenangeralter steht ist sie sehr selbstständig und erwachsener als andere Jugendliche ihres Alters. Der Alltag eines pubertierenden Mädchens und ihrer Freunde spielt zwar eine Rolle, allerdings macht dies das Buch noch authentischer, da die Autorin nicht vor etwaigen „schwierigen Themen“ wie zum Beispiel Scheidung der Eltern halt macht.

Innerhalb der Ausstellung Vaterbilder und den Reisen Wanjas in das Land Imago erfährt man vieles über die unterschiedlichsten Väter und auch Mütter. Jeder Jugendlicher, der zur Ausstellung eingeladen wurde, hat seine eigene Geschichte und jedes Vater-Kind-Verhältnis unterliegt einer Störung. Egal ob der Vater wie bei Wanja nicht da ist, wie bei Alex ein aufstrebender Politiker mit wenig Zeit oder wie im Fall von Mischa ein Trinker ist. All diese Beziehungen sind mit den unterschiedlichsten, meist negativen Emotionen besetzt. Diese gilt es aufzulösen und dabei sollen ihnen die Vaterbilder helfen.

Die Sprache von Frau Abedi ist recht einfach und gut zu lesen. Sie schafft es aber auch hier wieder eine Art Sog zu erzeugen, der den Leser immer weiter in die Geschichte hineinzieht. Ich weiß nicht wie sie es macht, aber ich habe keine Ruhe bis ich nicht auch die letzte Seite gelesen habe. Ich glaube sonst würde ich vor Spannung platzen.

Imago ist ein kurzweiliger Kinder- und Jugendroman mit einer großen Portion  Spannung, Gefühlen und einer Familiengeschichte die überrascht hat. Vergleichbar mit Lucian ist es nicht, aber ich hatte sehr viel Freude an diesem Buch und vergebe deswegen ebenfalls die volle Punktzahl.

Bewertung:

sternsternsternsternstern

[ Rezension ] Berte Bratt: Marions glücklicher Entschluss

November 14, 2009 1 Kommentar

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Das Buch fand den Weg zu mir…

Eines der Bücher, die ich von meiner mama übernommen habe. Erschienen ist es im Jahr 1966 im Franz Schneider Verlag. Gelesen habe ich es im Rahmen von Karis SuB-Losverfahren.

Klappentext:

Die Welt in der die 19 jährige Britta lebt, strahlt eine wunderbare Heiterkeit aus. Ein kluger und verständnisvoller Vater; die mütterliche Freundin Tante Edda; die geliebte Kusine Ellen; der Sommergast Bernadette mit der bezaubernden kleinen Lillepus – alle haben ihren Anteil daran. Ein Zufall führt die 17jährige Marion ins Haus. Wie es gelingt, das trotzige und einsame Mädchen, das in schlechter Gesellschaft und auf einen gefährlich abgründigen Weg geraten war, in dies fröhliche und ausgeglichene Leben hereinzuholen, das erzählt Berte Bratt mit einer Spannung, die bis zum letzten Augenblick die Leserin nicht losläßt, und mit viel Wärme und Klugheit, die zu Herzen gehen.

Meine Meinung:

In Norddeutschland auf dem Seehundrücken lebt Britte gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Katzen. Sie hat sich im letzten Jahr verlobt und plant eine baldige Hochzeit, als ihr Vater, ein Kunstmaler, einen Auftrag im Saarland annimmt und ihr untersagt für dieses Jahr Sommergäste aufzunehmen. Doch er hat die Rechnung ohne seine Tochter gemacht, die dem Ansinnen einer jungen Frau mit ihrer kleinen Tochter nur zu gern nachkommt. So kommt es, dass nicht nur Tante Edda zu Besuch kommt, sondern auch die junge Mutter Bernadette mit ihrer kleinen Tochter und die Kusine Ellen aus Dänemark. Der Vater sieht es nach seiner Rückankunft gelassen und sie erleben eine fröhliche Zeit, bis Marion auftaucht, die ihr Leben auf den Kopf stellt und der geholfen werden muss.

Bei Berte Bratts Roman handelt es sich um eine Erzählung aus den 60er Jahren. Es ist ein klassisches Mädchenbuch, das zu dieser Zeit sicher in keinem Regal fehlen durfte. Demnach kann man das Buch nicht aus dem Blickwinkel der heutigen Zeit betrachten. Britta ist verständig und ordentlich, liebt es den Haushalt zu führen und steht auf der Schwelle ins Erwachsenenalter. Sie macht keine großen Dummheiten und schafft es ihrem Vater in jeder Hinsicht unter die Arme zu greifen.

Das Mädchen Marion hingegen ist ein Antityp und das genaue Gegenteil von Britta. Sie ist ein einsames Mädchen, aufgewachsen ohne viel Liebe bei Onkel und Tante und durch unglückliche Umstände in schlechte Gesellschaft gelangt. Bei Brittas Familie wird sie mit Zuneigung förmlich erdrückt und lernt langsam aber sicher, dass das Leben nicht nur schlechte Seiten hat und es schön ist, wenn man jemanden hat, der sich um einen kümmert.

Auf knapp 160 Seiten schafft es Berte Bratt die Geschichte wirklich interessant zu erzählen, aber man sollte keinen Tiefgang erwarten. Marions Probleme lösen sich recht schnell in Luft auf, ohne dass man sonderlich viel getan hat. Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken, dass man mit ein wenig Zuneigung so viel erreichen kann sehr schön. Das Buch ist eine schöne kurzweilige Unterhaltung, man muss nicht viel nachdenken und bekommt einen kurzen Einblick in die damalige Zeit.

Bewertung:

sternsternsternsterna

[ Rezension ] Ulrike Schweikert: Pyras. Die Erben der Nacht 03.

Das Buch fand den Weg zu mir…

In diesem Jahr habe ich bereits Nosferas und Lycana, die ersten beiden Bände der Jugendfantasy-Reihe von Ulrike Schweikert gelesen. Sie haben mir sehr gut gefallen und so kam ich nicht umhin mir den dritten Teil vorzubestellen.

Klappentext:

Europa, 1879: Die Macht der letzten Vampir-Clans ist am Schwinden. Um das Überleben der Vampire zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam zu unterrichten. Bei den Pyras, den Herrschern über das unterirdische Paris und seine Ratten, geht die Ausbildung ins dritte Jahr. Doch im Labyrinth unter der Metropole lauert ein alter Feind – und er ist gefährlicher den je. Der Vampirjäger ist zurück, mit einer Waffe, die für die Geschöpfe der Nacht den Untergang bedeuten könnte…

Meine Meinung:

Alisa und Tammo de Vamalia sind aufgeregt. Dieses Jahr soll die Ausbildung der Erben der Nacht endlich bei ihnen in Hamburg stattfinden. Sie freuen sich sehr darauf ihren Freunden Hamburg mit seinem Hafenviertel, dem Jungfernstieg und dem Michel zeigen zu können. Die anderen Erben zeigen sich recht unbeeindruckt dessen, was sie von den Vamalia lernen können. Das Wissen über die Menschheit scheint ihnen weniger nützlich, als eine neue Kraft, die sie und ihr Dasein besser schützt.  Doch es soll alles anders kommen. Die Hamburger planen den Bau der Speicherstadt und deswegen muss das Haus des Clans weichen. Die Altehrwürdigen beschließen die jungen Vampire nach Paris zuschicken, so wie es eigentlich geplant zu sein schien. Dort erwartet Sie das dunkle, unteriridische Tunnelsystem mit seinen Ratten, raue Umgangsformen, das Phantom der Oper und der Vampirjäger, der ihnen schon aus Rom bekannt ist.

Endlich ein neuer Teil der Erben der Nacht Reihe von Ulrike Schweikert. Nach den Erlebnissen in Irland finden wir uns nun in Paris wieder. Ulrike Schweikert entführt uns in die Rohre, Abwasserkanäle und Katakomben der Stadt. Die Stadt lebt in Angst und Schrecken vor dem sagenumwobenen Phantom der Oper, der sein Domizil ebenfalls in der Unterwelt hat. Mich persönlich hat die Darstellung der Unterwelt nicht überzeugt. Ich habe mich nicht gefühlt, als wäre um mich herum alles dunkel und feucht, sondern ich die Geschichte war für mich immer genauso wie als spielte sie an der Oberfläche.

Ich muss zugeben, dass ich im Mittelteil des Buches nicht mehr richtig drin war. Die Geschichte hat mich einfach nicht mehr gepackt. Der Anfang in Hamburg war spitze, aber in der Unterwelt von Paris passierte zuerst irgendwie nichts. Man lernte das Phantom kennen, von dem ich persönlich schon vor dem Buch ein großer Fan war, aber sonst?! Erst nach etwa zwei Dritteln des Buches kam wieder Spannung rein. Die Vampire befällt eine merkwürdige Krankheit und man drängt förmlich darauf zu wissen, was ihnen schadet. Dies hat die Lektüre für mich eindeutig gerettet.

Wieder zu loben ist Ulrike Schweikerts Kunst wahre Begebenheiten und Personen mit ihrer Vampirgeschichte zu verbinden. Man hat als Leser nicht das Gefühl einen fantastischen Roman zu lesen, sondern eher einen Historischen. Sie beschreibt das Paris in dieser Zeit wirklich treffend und bildhaft, wenn man mal von der Unterwelt absieht. Besonders gefreut habe ich mich über das Wiedersehen mit Bram Stocker und Oscar Wilde. Beides Autoren die ich unbedingt noch Lesen möchte und die einfach ebenso in die Reihe um die Erben der Nacht gehören wie die jungen Vampire selbst.

Letztendlich bin ich von Pyras nicht enttäuscht, aber auch nicht angetan. Ähnlich wie Lycana kommt es für mich persönlich nicht an die Spannung aus Nosferas heran. Trotz allem bin ich jetzt wieder gespannt welcher Clan uns im vierten Teil erwartet und wie einige offene Fragen geklärt werden.

Bewertung:

sternsternsternstern

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Lewis Carroll: Alice’s Adventures in Wonderland

Das Buch fand den Weg zu mir…

Eines meiner „3 for 2“ Penguin Popular Classics Exemplare aus meinem Londonurlaub im letzten Jahr. Ich habe früher immer gern die Zeichentrickserie geschaut und wollte einfach gern einmal das Buch lesen.

Klappentext:

One say, young Alice follows a waistcoat-wearing white rabbit down a rabbit hole and finds herself in Wonderland, a realm of the twisted and surreal where logic is absurd and absurdity quite logica. But will Wonderland and ist strange denizens put up with no-nonsense Alice?

Meine Meinung:

Alice, ein kleines Mädchen, sitzt im Garten ihres Elternhauses und schläft ein. In ihren Träumen sieht sie plötzlich ein weißes Kaninchen mit einer Uhr, folgt ihm und fällt schließlich in einen Kaninchenbau. Sie schwebt lange Zeit hinab, bevor sie in einem Flur mit vielen Türen landet. Am Ende findet sie einen Tisch vor, auf dem ein kleiner goldener Schlüssel liegt. Die passende Tür gleicht einem Mauseloch, doch wundersamer weise findet sich ein Fläschchen Milch auf dem „Trink mich“ steht. Alice trinkt, sie schrumpft und findet sich in einer Welt wieder in der es sprechende Tiere, wundersame Pilze, verrückte Teeparties und eine Krocket liebende Herzkönigin gibt.

Ich muss zugeben, dass ich Alice im Wunderland bislang nur als Zeichentrickserie kannte. Beim Lesen hatte ich immer die Titelmelodie im Kopf und Alices kleines Kaninchen Benny Bunny, welches im Buch von Lewis Carroll nicht vorkommt. Somit kannte ich natürlich einige Geschichten, allerdings habe ich somit auch einiges vermisst, das in der Serie hinzugedichtet wurde.

Alice ist ein Mädchen, das immer alles besser weiß. Sie erscheint mir naseweis und verwöhnt, sodass sie mir sehr schnell auf die Nerven ging. Sie ist jedoch auch mutig und nimmt kein Blatt vor den Mund, was ihr einige Stolpersteine in den Weg legt, die sich schnell wieder beseitigen lassen.

Die Figur der Alice zeigt viele „schlechte“ Charakterzüge auf. Sie denkt nicht nach, bevor sie spricht, sie unterbricht andere im Gespräch, trinkt unbekannte Flüssigkeiten und vieles andere. In diesem Märchen zeigt der Autor, was passiert, wenn man sich dieser Regeln widersetzt und wohin es führen kann.

Der Leser wird selbstverständlich viele der bekannten Personen wiederfinden. Besonders gefallen haben mir der verrückte Hutmacher und die Herzkönigin. Gerade bei Letzterer musste ich oft schmunzeln.  Auch andere Figuren wie die Herzogin, das weiße Kaninchen, die Raupe mit dem magischen Pilz fehlen natürlich nicht. Wie schon in Rezensionen anderer Blogger angesprochen fehlten auch mir Tweedledee und Tweedledum. Die mochte ich als Kind besonders gern.

In meiner Ausgabe findet man im Buch viele Illustrationen, die mir beim Lesen oft sehr geholfen haben. Einige Figuren waren mir vollkommen unbekannt und anhand der Bilder konnte ich mir diese besser vorstellen. Die Sprache an sich ist mir recht leicht gefallen, doch an einigen Stellen hatte ich einige Probleme und musste auch ab und an etwas nachschlagen, da ich es aus dem Kontext heraus leider nicht verstehen konnte.

Als Fazit bleibt mir nur zusagen, dass mir das Buch weder schlecht noch gut gefallen hat. Ich kannte schon viele Dinge und bin durch die Serie doch stark vorbelastet, so dass ich so vieles vermisst habe. Trotz allem ist Alice’s Adventures in Wonderland eine schöne und kurzweilige Geschichte und zudem mein erster englischer Klassiker, den ich freiwillig gelesen habe.

Bewertung:

sternsternsternsterna