Archive

Archive for the ‘Humor’ Category

[Blogparade] Stelle EIN Buch vor!

Juli 24, 2009 2 Kommentare

Melli hat zu einer Blogparade aufgerufen und ich habe mich entschlossen mitzumachen.Sie möchte, dass wir alle EIN Buch aus unserer Sammlung vorstellen und ich habe mich dazu entschlossen, dass Buch zu wählen welches ich schon so viele Male gelesen habe, dass ich es mir schon 2 Mal nachkaufen musste, weil es so zerlesen war.

Kurzbeschreibung:

Was passiert, wenn ein Familienvater erstens seinen 50. nicht feiern und zweitens keine Weihnachtsgeschenke einkaufen will? Er bucht eine Reise nach Afrika, und zwar mit Frau, Kindern und Schwiegereltern. Aber kaum ist die Familie sicher in Kenia gelandet, da beginnen auch schon die Schwierigkeiten und die haarstreubendsten Abenteuer…

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch zum ersten Mal mit 12 aus der Bücherei ausgeliehen und damals schon Tränen gelacht. Es handelt sich hierbei um den dritten Teil von Evelyn Sanders Reihe um die Familie Bender. Das Familienoberhaupt Florian versucht den Geburtstagsgratulanten zu entfliehen und reist mit Frau, Kindern, Schwager und seiner Schwiegermutter nach Kenia. Alleine schon wie er versucht seine Kinder von der Schule zu befreien oder wie Frau Antonie auf das Leben in Kenia reagiert sind köstlich.

Was mir besonders gut gefällt ist, dass man dieses Buch auch lesen kann und sehr viel Spaß damit hat, auch wenn man die ersten beiden Bände nicht kennt. So habe ich den Hühnerbus als erstes Buch von Sanders überhaupt gelesen. Ich denke auch, dass dieses Buch eigentlich nicht als ein Buch für Kinder geschrieben wurde, aber es einen Teenager, wie ich es damals war, durchaus begeistern kann. Ich bewundere dies sehr und finde es um so schöner, dass mich Frau Sanders Familiengeschichten noch bis heute begleiten. Die Lektüre ist leicht, witzig und so liebevoll beschrieben, dass man es einfach mögen muss. Eben einfach eine schöne Unterhaltung für den Sommer oder für Zeiten in denen man eher leichte Lektüre bevorzugt.

Außerdem haben mich einige Zoten aus ihren Büchern, besonders aber aus diesem hier in meinem täglichen Sprachgebrauch geprägt und der Spruch nach dem Aufstoßen eines Menschens – Sie hörten den Landfunk, es sprach das Schwein. -findet auch heute noch Anklang ;).

Mit den Hauptfiguren in diesem Buch ist man relativ schnell vertraut, den Witz aber machen hauptsächlich die Nebenfiguren aus. Sei da das glatzköpfige, kleine Berliner Männchen, was Lidschatten mit sich herumschleppt um günstig Souvenirs zu ertauschen oder die Gefährten der Benders beim Hochseeangeln oder auf einer Safari.

Trotz allem Spaß und Witz beschreibt Frau Sanders auch die Begegnung mit einem jungen Kenianer, der sie in sein Dorf nach Mombasa bringt. Gerade die resolute Schwiegermutter Frau Antonie beweist hier Stärke, Größe und Mitgefühl.

Das Buch ist sicher keine große Literatur und nicht für jedermann geeignet, aber ich finde es ist es Wert hier vorgestellt zu werden.

Bewertung:

sternsternsternsternstern

Sophie Kinsella: Shopaholic Abroad

Juli 20, 2009 3 Kommentare

Das Buch fand den Weg zu mir…

…ein 3 for 2 Buch, das mir mein Freund aus London mitgebracht hat. Ich liebe Waterstones und da ich die Kinsella Bücher gerne alle auf Englisch lesen möchte, bietet sich so etwas immer an.

Klappentext:

For Rebecca Bloomwood, life is peachy. She has a job on morning TV, her bank manager is actually being nice to her, and when it comes to spending money, her new motto is Buy Only What You Need – and she’s really (sort of) sticking to it. The icing on the brioche is that she’s been offered a chance to work in New York.

New York! The Museum of Modern Art! The Guggenheim! The Metropolitan Opera House! And Becky does mean to go to them all. Honestly. it’s just that it seems silly not to check out a few other famous places first. Like Saks. And Bloomingdales. And Barneys. And one of those fantastic sample sales where you can get a Prada drss for $10. Or was it $100? Is Becky to dazzled to care?

Meine Meinung:

Wer denkt Becky Bloomwood wäre nach ihren Erfahrungen im ersten Band wirklich schlauer geworden, der hat sich gewaltig geschnitten. Sophie Kinsella lässt in diesem zweiten Teil um Becky noch mehr die Puppen tanzen. Becky hat sich ihre Naivität behalten bzw. hat sie sich meiner Meinung nach im Bezug auf Geld noch mehr gesteigert. Sie kauft und kauft und kauft ohne Rücksicht auf Verluste und verliert wie zu erwarten irgendwann den Überblick. Wozu hat man denn ein GBP 10.000 Kreditlimit?

Auch hier ist Frau Kinsella wieder ein herrlich erfrischender Roman gelungen und ich muss ja zugeben, dass ich eine Miniatur-Becky bin. Ich bin eher ein Shopabookholic. Die Protagonistin wird so herrlich beschrieben, dass man immer wieder über ihre Naivität schmunzeln muss, aber wenn der große Knall kommt, lernt sie daraus und zeigt was wirklich in ihr steckt.

Mir gefallen Kinsellas Romane immer sehr gut. Sie sind eine nette Unterhaltung für zwischendurch, aber die Becky-Geschichten kommen für mich leider immer noch nicht an Can you keep a secret? heran. Manchmal ist es mir mit Beckys Blauäugigkeit doch zu viel, auch wenn es wirklich witzig beschrieben ist. Auf jeden Fall freue ich mich auch schon auf Band 3, den ich hoffentlich beim nächten Londonurlaub ergattern kann.

Bewertung:

sternsternsternsterna


Ich lese gerade: Sophie Kinsella: Shopaholic Abroad

Juli 17, 2009 3 Kommentare

Da ich das in anderen Blogs immer so schick finde, hier der erste Satz meiner aktuellen Lektüre:

1. Satz

Dear Miss Bloomwood,
Thank you for your letter of 15 July.

Jan Weiler: Maria, ihm schmeckts nicht!

Juli 9, 2009 1 Kommentar

MariaDas Buch fand den Weg zu mir…

…ebenfalls sprang es in der Nordweststadtbücherei in meine Tasche. Auch dieses Buch wollte ich schon länger einmal lesen und so musste es einfach mit.

Klappentext:

Als ich meine Frau heiratete, konnte ihre süditalienische Familie leider nicht dabei sein. Zu weit, zu teuer, zu kalt. Schade, dachte ich und öffnete ihr Geschenk. Zum Vorschein kam ein monströser Schwan aus Porzellan mit einem großen Loch im Rücken, in das man Bonbons füllt. Menschen, die einem sowas schenken, muss man einfach kennen lernen.

Meine Meinung:

Ein herzliches Buch über eine deutsch-italienische Familie. Jan Weiler beschreibt das Leben dieser Familie mit sehr viel Charme, Witz und auch eines Portion Ernsthaftigkeit, die dieses Buch zu dem machen was es ist. Ein schöner Unterhaltungsroman der einem zeigt, wie es ist in einer Familie zu leben, die eben nicht einfach stinknormal ist. Hauptaktuer ist Schwiegervater Antonio, der als Gastarbeiter nach Deutschland kam und eine deutsche Frau heiratet und sein Leben in seiner eigenen Welt lebt. Er ist witzig, liebevoll und sieht sich selbst mit einer großen Portion Humor. Ich für meinen Teil habe häufig gelacht.

Mein Lieblingszitat:

„Iste der weg?“

„Wer denn?“

„Dieser ässliche bruttissimo Kerl mit die grüne Ute“

Ich sah mich um, ob ich irgendwo eine grüne Ute entdeckte, und stellte dann fest, dass ein Herr mit einem grünen Hut gemeint war.

Göttlich, ich muss auch jetzt wieder lachen!!!

Bewertung:

sternsternsternstern

Kategorien:Humor Schlagwörter: , , , ,

Evelyn Sanders: Radau im Reihenhaus

Februar 8, 2009 1 Kommentar

radau-im-reihenhaus

Das Buch fand den Weg zu mir…

…bei einem 2:1 Tausch eines anderen Sanders-Romans bei Tauschticket. Ich habe nämlich ein Exemplar in dem auch noch zwit weitere Teile der Reihe mit dabei sind. Hier aber erstmal zu Radau im Reihenhaus.

Klappentext

Endlich erfüllt sich für die Sandersche Familie der Traum vom eigenen Häuschen im Grünen. Aber die Idylle trügt.
Die neuen Nachbarn, eigentlich alle recht sympathische Leute, sorgen für Turbulenzen – wie der chaotische Tropenarzt Dr. Bauer, der sich so schwer wieder an europäische Sitten gewöhnen kann…

Meine Meinung

Der Auftakt der Familienchronik hinkt denen, die ich bisher gelesen habe, noch ein bisschen hinterher. Es ist alles nicht ganz so spritzig und locker beschrieben und war aus diesem Grund stellenweise etwas langatmig. Trotz allem handelt es sich hierbei auch wieder um einen schönen leichten, heiteren Roman für Zwischendurch. Man lernt den Familienclan erstmal kennen. In diesem Roman sind erst die beiden Söhne Sven und Sascha geboren und man beschließt in den Vorort eines Vorortes von Düsseldorf zu ziehen. Es geht in eine neugebaute Reihenhaussiedlung, die von der Außenwelt ziemlich abgeschnitten ist und in der sich allerhand komische Figuren einnisten. Mir haben es da besonders die Obermüllers angetan.Allein bei Erwähnung des Namens muss ich schon wieder schmunzeln. Außerdem merkt man stark, dass dies noch in einer anderen „Zeit“ spielt und man erkennt, wie schnell es gegangen ist, dass Dinge wie ein Fernseher oder eine Waschmaschine für uns heute selbstverständlich sind, denn diese Dinge haben damals zum ersten Mal Einzug in den neuen Haushalt gehalten. Wieder ein schönes Buch für Zwischendurch, welches ich sicher wieder einmal lesen werde.

Bewertung

sternsternsternsterna

Kategorien:Humor

Evelyn Sanders: Geht das denn schon wieder los?

Februar 7, 2009 2 Kommentare

geht-das-denn-schon

Das Buch fand den Weg zu mir…

…als ich Anfang des Jahres den Mängelexemplar-Tisch bei Hugendubel abgraste und ein Buch aus der Sanderschen Familienchronik fand, dass ich einfach nicht stehen lassen konnte.

Klappentext

Der Winter steht vor der Tür – höchste Zeit also für die Familie Sanders, wie jedes Jahr Kataloge zu wälzen, um den obligatorischen Familienurlaub zu planen. Ein exotisches Ziel ist gefunden, in die Wüste soll’s gehen! Vorher jedoch muss erst noch ordentlich Weihnachten gefeiert werden, aber bitte in Rufweite des Krankenhauses, denn die älteste Sanders-Tochter erwartet ein Kind. Die Aufregung ist groß…

Meine Meinung

Erstmal muss ich den Klappentext verbessern. Nicht etwa die älteste Tochter erwartet Nachwuchs, sondern die älteste der Zwillinge.

Meinen ersten Roman von Evelyn Sanders habe ich mit vielleicht 12 gelesen. Damals war es Hühnerbus und Stoppelhoppser, in dem es um einen Keniaurlaub des  Bender-Clans geht.Dieses Buch habe ich im übrigen schon zweimal gekauft, weil ich das erste schon komplett zerlesen hatte.

Mindestens einmal im Jahr brauche ich etwas von Frau Sanders. In diesem Roman erzähl sie zum 9.Mal Anekdoten aus ihrer eigenen Familie. Wieviel dabei wahr und wieviel Fiktion ist, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Leider hat sie mit diesem Band auch ihre Familienchronik beendet, aber ich habe auch noch längst nicht alle Vorgänger gelesen, da man die Reihenfolge nicht zwingend einhalten muss. Diesmal fährt Mutter Sanders mit ihrer ältesten Tochter Steffi, deren Mann und einer Freundin nach Dubai, und umschreibt wie gewohnt mit Witz die ihre Erlebnisse. Der zweite Teil des Buches beschränkt sich dann auf die Hochzeit ihrer Tochter Katja, allerdings wurde es dann auch schon ein wenig schleppend. Ich persönlich finde, dass die Bücher von Evelyn Sanders immer gut sind für Zwischendurch, allerdings finde ich die 4 Bücher über die Benders noch einen Tick besser.

Bewertung

sternsternsternstern

Kategorien:Humor