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[ Rezension ] Jonathan Stroud: Bartimäus 02. Das Auge des Golem

Das Buch fand den Weg zu mir…

Mängelexemplartisch im Galeria Kaufhof.

Klappentext:

Der ehrgeizige Nathanael strebt eine Karriere als Zauberer im britischen Weltreich an. Doch die Widerstandsbewegung der „Gewöhnlichen“ macht der Regierung zu schaffen. Da versetzt auch noch ein Golem London in Angst und Schrecken. Als Nathanael mit den Ermittlungen beauftragt wird, entsinnt er sich seines alten Vertrauten Bartimäus – und auch das Mädchen Kitty, mit dem er schon einmal einen unliebsamen Zusammenstoß hatte, taucht wieder auf…

Meine Meinung:

Seit den Geschehnissen rund um das Amulett von Samarkand aus dem ersten Teil der Trilogie sind mittlerweile 2 Jahre vergangen. Nathanael hat eine neue Meisterin, die ihm eine Stelle in der Regierung verschafft hat. Seine Aufgabe ist es die Aufrührer unter den „Gewöhnlichen“ zu entlarven und dingfest zu machen. Doch nicht nur der Widerstand macht den Zauberern zu schaffen, sondern es treibt auch noch ein Golem sein Unwesen in London.

Eine Rezension zu einem Buch zu schreiben, an dem man über einen Monat gelesen hat und das einem so wenig Freude bereitet hat fällt sicherlich schwer. So geht es mir mit Bartimäus. Die Handlung ist kurz umrissen und irgendwie will in dem  Buch so gar keine Spannung aufkommen. Die Ereignisse erschienen mir sehr vorhersehbar und ich wusste schon ziemlich früh, wer denn hinter den Anschlägen des Golems steckt.

Dies ist es sicher nicht, was mich so daran gehindert hat das Buch endlich zu beenden, sondern es liegt an den Figuren. Fand ich im ersten Band Bartimäus noch erfrischend bissig und Nathanael ein bisschen jung und sehr gewitzt für sein Alter, so wurden mir die beiden im zweiten Band eher unsympathisch. Nathanael ist einfach ein arroganter und eingebildeter Fatzke, der es sicher nicht einfach hat in der Welt der Zauberer, was ihm aber nicht das Recht gibt sich so mies und hinterhältig zu verhalten. Ich kann ihn einfach nicht leiden.

Bartimäus ist zwar wie in Band 1 gewohnt bissig, aber diesmal konnte es mich nicht begeistern. Einziger Lichtblick war am Ende sein Gespräch mit der Widerständlerin Kitty, die einen eigenen Teil der Erzählung ausmacht und die die einzigen Lichtblicke in der Geschichte waren, in dem er über sein Sklavendasein und das Leben mit den Zauberern nachdenkt. Das Leben der Gewöhnlichen und die Geschichte von Kitty konnte mich wesentlich mehr begeistern und ich hätte gerne mehr über sie erfahren.

Alles in allem ist Bartimäus –  Das Auge des Golem sicherlich kein schlechtes Buch, aber für mich blieb es einfach mittelmäßig, so dass ich ein wenig ängstlich auf den dritten Band blicke, der hoffentlich endlich klärt, wer eigentlich dem Premierminister an den Kragen will.

Bewertung:


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Kategorien:Challenge, Fantasy, Kinder-/Jugendbuch Schlagwörter:
  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. Dezember 15, 2009 um 10:37 pm

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