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[ Rezension ] Isabel Abedi: Imago

Das Buch fand den Weg zu mir…

…Samstag…Hugendubel…Büchersucht…große Abedi-Liebe!!!

Klappentext:

Wanja liebt sie –  diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Waja. Sie bekommt eine geheimnisvoller Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land Imago.

Meine Meinung:

Die dreizehnjährige Wanja lebt mit ihrer Mutter Jo in Hamburg. Ihren Vater kennt sie nicht und niemand will ihr etwas über ihn erzählen. Sie weiß weder wieso sie ihn nie kennen lernen durfte, noch ob er überhaupt noch lebt. Sie hat sich an dieses Leben gewöhnt, doch manchmal übermannen sie die Gedanken an ihn.

Eines Nachts geschieht etwas Unglaubliches. Zur Geisterstunde um Mitternacht erwacht plötzlich ihr Radiowecker zum Leben und sie erhält durch ihn eine ungewöhnliche Einladung. Sie soll sich in der Kunsthalle zur Ausstellung Vaterbilder begeben und durch diese gelangt sie in eine andere Welt namens Imago

Nach Lucian, das mich emotional so aufgewühlt hat, dass ich keine Rezension verfassen konnte ohne sie zu privat werden zu lassen, ist Imago mein zweites Buch von Isabel Abedi. Die Protagonistin ist hier um einiges jünger, was ich aber keineswegs als störend empfunden habe. Obwohl Wanja erst an der Schwelle zum Teenangeralter steht ist sie sehr selbstständig und erwachsener als andere Jugendliche ihres Alters. Der Alltag eines pubertierenden Mädchens und ihrer Freunde spielt zwar eine Rolle, allerdings macht dies das Buch noch authentischer, da die Autorin nicht vor etwaigen „schwierigen Themen“ wie zum Beispiel Scheidung der Eltern halt macht.

Innerhalb der Ausstellung Vaterbilder und den Reisen Wanjas in das Land Imago erfährt man vieles über die unterschiedlichsten Väter und auch Mütter. Jeder Jugendlicher, der zur Ausstellung eingeladen wurde, hat seine eigene Geschichte und jedes Vater-Kind-Verhältnis unterliegt einer Störung. Egal ob der Vater wie bei Wanja nicht da ist, wie bei Alex ein aufstrebender Politiker mit wenig Zeit oder wie im Fall von Mischa ein Trinker ist. All diese Beziehungen sind mit den unterschiedlichsten, meist negativen Emotionen besetzt. Diese gilt es aufzulösen und dabei sollen ihnen die Vaterbilder helfen.

Die Sprache von Frau Abedi ist recht einfach und gut zu lesen. Sie schafft es aber auch hier wieder eine Art Sog zu erzeugen, der den Leser immer weiter in die Geschichte hineinzieht. Ich weiß nicht wie sie es macht, aber ich habe keine Ruhe bis ich nicht auch die letzte Seite gelesen habe. Ich glaube sonst würde ich vor Spannung platzen.

Imago ist ein kurzweiliger Kinder- und Jugendroman mit einer großen Portion  Spannung, Gefühlen und einer Familiengeschichte die überrascht hat. Vergleichbar mit Lucian ist es nicht, aber ich hatte sehr viel Freude an diesem Buch und vergebe deswegen ebenfalls die volle Punktzahl.

Bewertung:

sternsternsternsternstern

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  1. November 16, 2009 um 8:36 pm

    *lesen will*

    Tolle Rezi 🙂

  2. woerterkatze
    November 18, 2009 um 9:30 pm

    Deine Rezension macht Lust auf mehr!:-D

    Liebe Grüße!

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