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[ Rezension ] Volker Klüpfel/Michael Kobr: Erntedank. Kluftingers zweiter Fall

Das Buch fand den Weg zu mir…

Ein Geschenkgutschein für buch.de und schon war Erntedank mein.

Klappentext:

Der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger traut seinen Augen nicht: Auf der Brust eines ermordeten Mannes liegt, sorgfältig drapiert, eine tote Krähe. Im Lauf der Ermittlungen taucht der Kommissar immer tiefer in die mystische Vergangenheit des Allgäus ein, und es beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel…Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle und deckt Abgründe auf.

Meine Meinung:

Als das Ehepaar Kluftinger von einer Shoppingtour zurück kehrt erwartet sie ein Wasserrohrbruch im Bad. Alles steht unter Wasser und Erika quartiert sie gleich bei ihren Freunden den Langhammers ein. Kluftinger gefällt dies natürlich weniger gut, wo er doch eine Aversion gegen den besserwisserischen Doktor hat, doch ein ungewöhnlicher Mordfall lenkt seine Aufmerksamkeit auf sich. Ein Mann wurde tot aufgefunden, die Kehle durchgeschnitten und mit einer toten Krähe auf der Brust. Kluftinger ermittelt doch plötzlich findet sich eine weitere Leiche, die auf ähnliche Art ermordet wurde. Die Kommissare suchen die Zusammenhänge und tauchen plötzlich ein in die Sagenwelt des Allgäus…

Auch mit „Erntedank“ legt uns das Autorenduo Klüpfel/Kobr wieder einen großartigen Kriminalroman vor. Die Geschichte ist spannend und gut durchdacht. Gerade die Idee des Mörders Hinweise auf örtliche Sagen zu geben hat mich fasziniert. Sagen und Mythen haben mich schon immer fasziniert und passen wunderbar in die Kulisse des Allgäus und geben der Handlung einen düsteren und leicht gruseligen Unterton.

Besonders gut gefallen hat mir. Dass die Autoren in diesem Band eine Kapitelunterteilung vorgenommen haben. Bei „Milchgeld“ habe ich immer lange nach einer guten Stelle zum Aufhören gesucht. Hier wurde es mir leichter gemacht, denn in gewissen Abständen wurde immer ein kleiner Schnitt gemacht und eine Strophe des Gedichts „Erntelied“ von Clemens Brentano eingefügt. Komplett findet man es dann noch einmal am Ende des Buches.

Auch gelacht habe ich wieder viel. Ich freue mich immer diebisch wenn der Doktor auf den Plan tritt. Der Spieleabend mit Trivial Pursuit oder der Besuch im Erlebnisbad haben mich sehr erheitert und ich musste oft laut lachen, was ich selten bei einem Buch habe. Ich wünsche mir, dass Langhammers immer einen kleinen Platz in den Büchern finden, denn diese Episoden sind immer eine gelungene Abwechslung.

Letztendlich ist „Erntedank“ wieder ein sehr spannender Krimi mit Schmunzelpotential und einem so liebenswerten Kommissar, dass man einfach noch mehr lesen möchte. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil.

Bewertung:

sternsternsternsternstern

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Kategorien:Krimi/Thriller Schlagwörter: , ,
  1. November 10, 2009 um 12:08 am

    Klufti ist sooo genial! „Erntedank“ gehört zu meinen Lieblingen, nur „Laienspiel“ finde ich bisher noch besser 😉

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