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[ Rezension ] Ann Pearlman: Der Christmas Cookie Club

Das Buch fand den Weg zu mir…

Gewinn bei Vorablesen.

Klappentext:

Alle Jahre wieder treffen sich die zwölf Freundinnen in Marnies festlich geschmücktem Wohnzimmer zum Christmas Cookie Club. Sie erzählen und plaudern, lachen und weinen, streiten und versöhnen sich. Kein Thema wird ausgespart: Hat Tracy die große Liebe gefunden? Kann ein Rapper ein guter Vater sein? Wie bleibt Sex immer aufregend? Und wie backt man die köstlichen Cookies fürs Weihnachtsfest? An diesem ganz besonderen Abend sind die Frauen einander so nah wie nie – Freundinnen fürs Leben, was immer auch geschieht.

Meine Meinung:

Der Christmas Cookie Club beschreibt eine Runde von Frauen, die sich jedes Jahr in der Weihnachtszeit treffen und selbst gebackene Kekse austauschen. Der Club unterliegt gewissen Regeln, wie zum Beispiel das Backen von 13 Dutzend Keksen. Ein Dutzend für jede der Frauen und eines für ein örtliches Hospiz. Es wird gegessen, getrunken, getanzt, gelacht und es werden Geschichten erzählt. Geschichten, die die Frauen an diesem Abend einander noch näher bringen.
Im Mittelpunkt steht Marnie, die erste Cookie Hexe. Sie hat den Club ins Leben gerufen und bei ihr findet das Treffen jedes Jahr statt. Sie ist eine Frau in den Fünfzigern, hat zwei schwangere Erwachsene Töchter und hadert mit ihrer frischen Beziehung. Die Geschichten der einzelnen Frauen werden immer mit den Erinnerungen von Marnie verflochten und somit kommt der Leser jeder Einzelnen näher und fühlt mit ihr mit. Trotz allem erscheint der Roman nicht allzu melancholisch, sondern ich habe die Geschichten eher als ermutigend empfunden, denn jede schafft es ihr Päckchen irgendwie zu tragen.
Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass jedes einzelne Cookie Rezept am Kapitelanfang vorgestellt wird und am Kapitelende eine besondere Zutat genauer erläutert wird. So erfährt man zum Beispiel, woher die Mandel ursprünglich kommt und wie sie ihren Weg in die Backstuben der Amerikaner gefunden hat und sowie wie sie bei uns heute verwendet wird.
Ich hatte mit dem Buch ein paar sehr schöne Stunden, die mich richtig in Weihnachtstimmung versetzt haben. Erwähnenswert ist auch noch, dass es den Club auch wirklich gibt, auch wenn die Geschichten natürlich nicht nur auf wahren Begebenheiten basieren.

Bewertung:

sternsternsternstern

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Kategorien:Weiberkram Schlagwörter: , , ,
  1. November 5, 2009 um 8:22 am

    Oh das klingt guuuut 🙂 Ich hoffe ich hab den „Kolibri“ dieses Wochenende durch, damit ich auch mit den Cookies starten kann. Welche wirst du nachbacken??? Ich schätze ich werde unbedingt welche machen wollen 🙂

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