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Archive for November 2009

Ich habe da mal ein Problem…

November 23, 2009 4 Kommentare

Und zwar heisst dieses Problem Twilight.

Wie viele ja bereits wissen war ich gestern im Twilight/New Moon Doubelfeature und es war so toll!!!! Ob ich dazu noch einen eigenen Beitrag schreibe weiß ich nicht, da ich grade in die Klausurenphase komme und währenddessen ja umziehe.

Doch nun zu meinem Problem. Ich wollte gestern abend nur ganz kurz etwas in Twilight nachlesen und schon lag ich auf meinem Bett und war wieder vollends vertieft. Ich kann einfach nicht aufhören es zu lesen und wenn ich Twilight gelesen habe, dann will New Moon gelesen werden, usw… Und mein SuB sowie mein Feind Freund Bartimäus erlauben mir doch gar keine Re-reads, aber auf der anderen Seite gibt es hier auch noch keine Rezi dazu… Kann man eine Autorin verklagen, weil ihre Bücher zu gut sind und von daher unbedingt mehrmals gelesen werden wollen???

Klappentext:

When Isabella Swan moves to the gloomy town of Forks and meets the msterious, alluring Edward Cullen, her life takes a thrilling and terrifying turn. With his porcelain skin, golden eyes, mesmerizing voice, and supernatural gifts, Edward is both irresistable and impenetable. Up until now, he has managed to keep his true identity hidden, but Bella is determined to uncover his dark secret.

What Bella doesn’t realize is that the closer she gets to him, the more she is putting herself and those around her at risk. And it might be too late to turn back…

Deeply seductive and irresistibly compelling, Twilight is an extraordinary love story that will stay with you long after you have tunred the final page.

Erster Satz:

I’d never given much thought to how I would die – though I’d had reason enough in the last few months – but even if I had, I would not have imagined it like this.

[ Ich lese gerade ] L.J: Smith: Night World 01

November 22, 2009 4 Kommentare

Das erste Buch aus diesem Sammelband habe ich bereits gelesen. Nun geht es nach meinem Abedi-Marathon weiter mit Daughters of Darkness.

Klappentext:

In Daughters of Darkness, Mary Lynette has just met three mysterious sisters – on the run from their cruel brother. But can she protect them or herself with another threat lurking nearby?

Erster Satz:

‚Rowan, Kestrel, and Jade‘, Mary Lynette said as she and Mark passed the old Victorian farmhouse.

Das erste Büchlein hat mir ganz gut gefallen und da ich nach New Moon (ganz große Liebe) nun mal wieder Lust auf Vampire habe, geht es jetzt mal weiter mit der Night World. Bartimäus bleibt weiterhin mein Sorgenkind…

Kategorien:Ich lese gerade...

[ Rezension ] Isabel Abedi: Isola

November 18, 2009 1 Kommentar

Das Buch fand den Weg zu mir…

…mein Freund hatte noch einen Gutschein von buch.de und da ich einen Mindestbestellwert einhalten musste, habe ich zwei Bücher von Frau Abedi bestellt, unter denen sich Isola befand.

Klappentext:

Zwölf Jugendliche. Eine einsame Insel. Drei Dinge, die sie mitnehmen dürfen. Und unzähige Kameras, die sie beobachten…

„Ich hätte weglaufen können. Noch heute spukt dieser Gedanke oft durch meinen Kopf. Ich hätte mich heimlich von der Gruppe entfernen können, genügend Gelegenheiten hatte es gegeben. Aber hätte das etwas geändert? Wäre das Projekt abgebrochen worden? Wäre vielleicht kein Blut geflossen? Es ist so sinnlos, sich diese Fragen zu stellen, mein Verstand weiß das. Aber die Fragen wissen es nicht. Sie kommen – ohne vorher anzuklopfen und sich zu erkundigen, ob es gerade passt.“

Meine Meinung:

12 Jugendliche ergreifen die Chance bei einem Filmprojekt auf einer Inselgruppe vor der Küste Rio de Janeiros mitzumachen. Isola ist eine einsame Insel, die früher einmal als Rehabilitierungsanlage für Verbrecher geplant war und auf der jeder Winkel mit einer Kamera überwacht wird. Für den Fortgang des Films sind die Jugendlichen allein verantwortlich, bis sie schließlich eine mysteriöse Spielanleitung finden, in dem einer von ihnen die „Mörderkarte“ zieht, während die anderen seine Opfer sind. Sie können einander nicht mehr vertrauen und schwierig wird es vor allem, als sich Vera in Solo verliebt, ohne zu wissen ob er vielleicht ein böses Spiel treibt…

 

Die Idee hinter der Geschichte ist nicht neu. Big Brother ist bei uns immer noch ein Thema und diesen Voyeurismus bemerkt man auch in Isola. Außerdem hat mich die spannende, thriller-artige Seite stark an „LOST“ erinnert. Ich finde die Kombination aus beiden ist gut gelungen und ich hätte auch gut und gerne noch ein paar Seiten länger auf der Insel verweilen können.

Isabel Abedi schreibt einfach toll und sie ist eine meiner Entdeckungen in diesem Jahr. Auch hier ist ihr Schreibstil wieder so gewählt, dass man alles leicht versteht, aber immer wieder kleine Dinge liest, die einem später erst klar werden können. Sie schafft es immer wieder die Spannung ins Unermessliche zu steigern und genau am richtigen Punkt alles aufzulösen, ohne dass man etwas geahnt hat.

Wie in den meisten ihrer Jugendromane spielt auch hier eine Liebesgeschichte eine große Rolle. Vera, die Protagonistin, verliebt sich in den stillen Solo und steht im Zwiespalt. Sie hat zum ersten Mal in ihrem Leben das Gefühl, sich jemandem öffnen zu können, doch kann sie Solo vertrauen oder ist er der „Mörder“? Isabel Abedi schafft es sehr gut diesen Zwiespalt zu beschreiben und man fühlt richtig mit Vera mit und hofft, dass sich ihre Befürchtungen nicht erfüllen.

Hinter Vera steht auch eine traurige Familiengeschichte. Sie ist ein Adoptivkind und stammt ursprünglich aus Brasilien. Sie hat e gut mit ihren neuen Eltern getroffen, aber sie hat immer wieder das Gefühl, dass ihr etwas fehlt. In Brasilien will sie Kontakt zu ihrer älteren Schwester aufnehmen und die kurzen Eindrücke in Rio machen einen beklemmenden Eindruck auf sie. Diese große Sehnsucht und der Wille in ihrer Vergangenheit zu forschen ziehen sich durch das ganze Buch und lenken etwas ab von den Geschehnissen auf der Insel, was manchmal doch eine entspannende Wirkung hat.

Isola ist wieder ein toller Jugendroman mit dem typischen Kick von Isabel Abedi, großer Emotionalität und einer authentischen Erzählweise.

Bewertung:


[ Rezension ] Isabel Abedi: Imago

November 16, 2009 2 Kommentare

Das Buch fand den Weg zu mir…

…Samstag…Hugendubel…Büchersucht…große Abedi-Liebe!!!

Klappentext:

Wanja liebt sie –  diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Waja. Sie bekommt eine geheimnisvoller Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land Imago.

Meine Meinung:

Die dreizehnjährige Wanja lebt mit ihrer Mutter Jo in Hamburg. Ihren Vater kennt sie nicht und niemand will ihr etwas über ihn erzählen. Sie weiß weder wieso sie ihn nie kennen lernen durfte, noch ob er überhaupt noch lebt. Sie hat sich an dieses Leben gewöhnt, doch manchmal übermannen sie die Gedanken an ihn.

Eines Nachts geschieht etwas Unglaubliches. Zur Geisterstunde um Mitternacht erwacht plötzlich ihr Radiowecker zum Leben und sie erhält durch ihn eine ungewöhnliche Einladung. Sie soll sich in der Kunsthalle zur Ausstellung Vaterbilder begeben und durch diese gelangt sie in eine andere Welt namens Imago

Nach Lucian, das mich emotional so aufgewühlt hat, dass ich keine Rezension verfassen konnte ohne sie zu privat werden zu lassen, ist Imago mein zweites Buch von Isabel Abedi. Die Protagonistin ist hier um einiges jünger, was ich aber keineswegs als störend empfunden habe. Obwohl Wanja erst an der Schwelle zum Teenangeralter steht ist sie sehr selbstständig und erwachsener als andere Jugendliche ihres Alters. Der Alltag eines pubertierenden Mädchens und ihrer Freunde spielt zwar eine Rolle, allerdings macht dies das Buch noch authentischer, da die Autorin nicht vor etwaigen „schwierigen Themen“ wie zum Beispiel Scheidung der Eltern halt macht.

Innerhalb der Ausstellung Vaterbilder und den Reisen Wanjas in das Land Imago erfährt man vieles über die unterschiedlichsten Väter und auch Mütter. Jeder Jugendlicher, der zur Ausstellung eingeladen wurde, hat seine eigene Geschichte und jedes Vater-Kind-Verhältnis unterliegt einer Störung. Egal ob der Vater wie bei Wanja nicht da ist, wie bei Alex ein aufstrebender Politiker mit wenig Zeit oder wie im Fall von Mischa ein Trinker ist. All diese Beziehungen sind mit den unterschiedlichsten, meist negativen Emotionen besetzt. Diese gilt es aufzulösen und dabei sollen ihnen die Vaterbilder helfen.

Die Sprache von Frau Abedi ist recht einfach und gut zu lesen. Sie schafft es aber auch hier wieder eine Art Sog zu erzeugen, der den Leser immer weiter in die Geschichte hineinzieht. Ich weiß nicht wie sie es macht, aber ich habe keine Ruhe bis ich nicht auch die letzte Seite gelesen habe. Ich glaube sonst würde ich vor Spannung platzen.

Imago ist ein kurzweiliger Kinder- und Jugendroman mit einer großen Portion  Spannung, Gefühlen und einer Familiengeschichte die überrascht hat. Vergleichbar mit Lucian ist es nicht, aber ich hatte sehr viel Freude an diesem Buch und vergebe deswegen ebenfalls die volle Punktzahl.

Bewertung:

sternsternsternsternstern

[ Ich lese gerade ] Isabel Abedi – Isola

November 15, 2009 3 Kommentare

Klappentext:

Zwölf Jugendliche. Eine einsame Insel. Drei Dinge, die sie mitnehmen dürfen. Und unzähige Kameras, die sie beobachten…

„Ich hätte weglaufen können. Noch heute spukt dieser Gedanke oft durch meinen Kopf. Ich hätte mich heimlich von der Gruppe entfernen können, genügend Gelegenheiten hatte es gegeben. Aber hätte das etwas geändert? Wäre das Projekt abgebrochen worden? Wäre vielleicht kein Blut geflossen? Es ist so sinnlos, sich diese Fragen zu stellen, mein Verstand weiß das. Aber die Fragen wissen es nicht. Sie kommen – ohne vorher anzuklopfen und sich zu erkundigen, ob es gerade passt.“

1. Satz:

Er war wie jedes Jahr um diese Zeit der einzige Mensch im Garten des Evangelischen Klinkums in Berlin.

Imago habe ich bereits ausgelesen und die Rezi kommt hoffentlich morgen!!! Und da heute meine Bestellung angekommen ist, gehts gleich mal weiter mit Isola. Es klingt schonmal sehr spannend!!!

[ Ich lese gerade ] Isabel Abedi: Imago

November 15, 2009 3 Kommentare

Klappentext:

Wanja liebt sie –  diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Waja. Sie bekommt eine geheimnisvoller Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land Imago.

1. Satz:

Erzähl du mir nicht, wie mein Vater zu sein hat.

Ich habe euch den Neuzugang verschwiegen, aber Imago ist auch gestern erst bei mir eingezogen. Bartimäus pausiert also, aber die Hälfte habe ich geschafft!!! Im Moment bin ich mal wieder vollkommen in diesem Buch von Frau Abedi versunken. Ich liebe ihren Schreibstil einfach und ich bin auch hier vollkommen gefesselt. Die Protagonistin ist zwar doch um einiges jünger als in anderen Büchern dieser Art, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Ich muss wissen wie es weiter geht!!!!

Kategorien:Ich lese gerade...

[ Rezension ] Berte Bratt: Marions glücklicher Entschluss

November 14, 2009 1 Kommentar

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Das Buch fand den Weg zu mir…

Eines der Bücher, die ich von meiner mama übernommen habe. Erschienen ist es im Jahr 1966 im Franz Schneider Verlag. Gelesen habe ich es im Rahmen von Karis SuB-Losverfahren.

Klappentext:

Die Welt in der die 19 jährige Britta lebt, strahlt eine wunderbare Heiterkeit aus. Ein kluger und verständnisvoller Vater; die mütterliche Freundin Tante Edda; die geliebte Kusine Ellen; der Sommergast Bernadette mit der bezaubernden kleinen Lillepus – alle haben ihren Anteil daran. Ein Zufall führt die 17jährige Marion ins Haus. Wie es gelingt, das trotzige und einsame Mädchen, das in schlechter Gesellschaft und auf einen gefährlich abgründigen Weg geraten war, in dies fröhliche und ausgeglichene Leben hereinzuholen, das erzählt Berte Bratt mit einer Spannung, die bis zum letzten Augenblick die Leserin nicht losläßt, und mit viel Wärme und Klugheit, die zu Herzen gehen.

Meine Meinung:

In Norddeutschland auf dem Seehundrücken lebt Britte gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Katzen. Sie hat sich im letzten Jahr verlobt und plant eine baldige Hochzeit, als ihr Vater, ein Kunstmaler, einen Auftrag im Saarland annimmt und ihr untersagt für dieses Jahr Sommergäste aufzunehmen. Doch er hat die Rechnung ohne seine Tochter gemacht, die dem Ansinnen einer jungen Frau mit ihrer kleinen Tochter nur zu gern nachkommt. So kommt es, dass nicht nur Tante Edda zu Besuch kommt, sondern auch die junge Mutter Bernadette mit ihrer kleinen Tochter und die Kusine Ellen aus Dänemark. Der Vater sieht es nach seiner Rückankunft gelassen und sie erleben eine fröhliche Zeit, bis Marion auftaucht, die ihr Leben auf den Kopf stellt und der geholfen werden muss.

Bei Berte Bratts Roman handelt es sich um eine Erzählung aus den 60er Jahren. Es ist ein klassisches Mädchenbuch, das zu dieser Zeit sicher in keinem Regal fehlen durfte. Demnach kann man das Buch nicht aus dem Blickwinkel der heutigen Zeit betrachten. Britta ist verständig und ordentlich, liebt es den Haushalt zu führen und steht auf der Schwelle ins Erwachsenenalter. Sie macht keine großen Dummheiten und schafft es ihrem Vater in jeder Hinsicht unter die Arme zu greifen.

Das Mädchen Marion hingegen ist ein Antityp und das genaue Gegenteil von Britta. Sie ist ein einsames Mädchen, aufgewachsen ohne viel Liebe bei Onkel und Tante und durch unglückliche Umstände in schlechte Gesellschaft gelangt. Bei Brittas Familie wird sie mit Zuneigung förmlich erdrückt und lernt langsam aber sicher, dass das Leben nicht nur schlechte Seiten hat und es schön ist, wenn man jemanden hat, der sich um einen kümmert.

Auf knapp 160 Seiten schafft es Berte Bratt die Geschichte wirklich interessant zu erzählen, aber man sollte keinen Tiefgang erwarten. Marions Probleme lösen sich recht schnell in Luft auf, ohne dass man sonderlich viel getan hat. Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken, dass man mit ein wenig Zuneigung so viel erreichen kann sehr schön. Das Buch ist eine schöne kurzweilige Unterhaltung, man muss nicht viel nachdenken und bekommt einen kurzen Einblick in die damalige Zeit.

Bewertung:

sternsternsternsterna