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Volker Klüpfl/Michael Kobr: Milchgeld. Kluftingers erster Fall

Das Buch fand den Weg zu mir…

Kluftinger wurde mir schon vor einiger Zeit empfohlen, aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen mir ein Buch dieser Reihe zu kaufen. Nun hatte ich noch einen Bol Gutschein und da hatte ich noch ein wenig Geld übrig.

Klappentext:

Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht sein gemütliches Kässpatzen-Essen: Ein Lebensmittel-Chemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal.

Meine Meinung:

„Klufti“ ist ein wirklich liebenswerter Mittfünfziger und Kommissar einer Gemeinde im schönen Allgäu. Eigentlich will er gerade mit seiner Trommel zur geliebten Musikprobe, doch sein Kässpatzen-Essen wird von einem Mord unterbrochen. Und das in seinem idyllischen Ort, wo sich Hase und Fuchs ‚Gute Nacht‘ sagen. Der Kommissar sieht sich vor dem größten Fall seiner Karriere und ermittelt auf seine ganz eigene Art. Ziemlich schnell findet sich ein Mordverdächtiger, doch als eine weitere Leiche auftaucht steht er plötzlich vor einem Rätsel, dessen Lösung den Leser sicher überraschen wird.

Ich mag Krimis. Und vor allem mag ich Krimis mit einem interessanten Kommissar, in dem es sich nicht nur um die entsprechende Tat dreht, sondern auch um die Eigenarten des Ermittlers selbst. In Milchgeld lernt man einen grantelnden Kommissar kennen, der einen weichen Kern hat, diesen aber nicht gern zeigt. Wer will schon, dass seine Frau dem verhassten Dr. Langhammer seinen Kosenamen verrät. Nicht wahr Butzele? Die Figur ist einfach sehr sympathisch und auf ihre eigene Art so witzig, dass ich ein ums andere mal laut lachen musste.  Er ist ein Mann der Tat und auch ein wenig sensibel, aber genau diese Mischung macht ihn zu einem guten Kommissar, dem es schließlich gelingt dem Mörder auf die Schliche zu kommen.  Der Roman lebt durch Kluftinger und Kluftinger lebt durch den Roman. Mir kam alles sehr echt vor und da ich auch das Allgäu rund um Kempten recht gut kenne, konnte ich mir die Landschaft auch so schön vorstellen. Auch die Nebenfiguren sind klasse. Es gibt den guten Kumpel und den etwas trotteligen nervigen Kollegen, eine Frau mit der er sich nicht immer verträgt und einen Vorgesetzten der sich hinterher mit fremden Federn schmückt.

Der Fall an sich ist spannend und wirklich undurchsichtig. Ich war immer auf der falschen Fährte und wurde am Ende komplett überrascht. Das ist es, was ich an Krimis mag und so muss es auch sein. Dem Autorenteam gelingt es wirklich den Fall logisch aufzubauen und das Tatmotiv und die Tat selbst logisch aufzuklären.

Kommissar Kluftinger ist einfach ein Typ und ich habe jetzt unheimliche Lust auf Kässpatzen.

Bewertung:

sternsternsternsternstern

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Kategorien:Krimi/Thriller
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