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Christoph Marzi: Lumen

Das Buch fand den Weg zu mir…

…ebenfalls eine meiner SuB-Leichen und das auch noch zu Unrecht.

Klappentext:

Es geschehen seltsame Dinge in London. Geheimnisvolle Nebel suchen die Stadt der Schornsteine heim, und das, was sich darin verbirgt, verbreitet Schrecken und Furcht. Emily Laing, deren Leben nicht so geworden ist, wie sie es sich einst erhofft hatte, ist in einem Netz aus Lügen und Intrigen gefangen, das großes Elend über jene bringt, die ihr am Herzen liegen. Und so begibt sie sich mit dem mürrischen Alchemisten Wittgenstein und ihrer Freundin Aurora Fitzrovia ein letztes Mal hinab in die Uralte Metropole. Dort zieht eine geheimnisvolle Gemeinschaft schon seit Jahrhunderten die Fäden, die Londons Schicksal bestimmen. Sprechende Ratten, wilde Winde und geheimnisvolle Ewige kreuzen ihren Weg , der tief hinab direkt in den Schlund der Hölle führt. Und während Aurora gemeinsam  mit dem Lichtwesen Lilith den Limbus durchstreift, begeben sich Wittgenstein und Emily ins geheimnisumwitterte Prag, wo vieles begonnen hat und wo sie nach einem Engeln suchen, den man einst Lycidas nannte…

Meine Meinung:

Das große Finale rund um Emily, Aurora und Wittgenstein. Und ich bin wie auch von den ersten beiden Teilen restlos begeistert. In diesem Buch findet alles sein Ende und man lernt wieder, dass nicht alles so ist wie es scheint. Man trifft eigentlich fast alle „alten Bekannten“ wieder, wie Dorian Steerforth, Martin Mushroom, Lord Nelson, Mister Fox und Mister Wolf, und viele mehr. Gerade von einigen dieser Figuren wird man überrascht werden, so dass sich wieder einmal alles drehen wird. Von Mister Fox und Mister Wolf bin ich sowieso ein großer Fan und ich wüsste zu gern mehr über sie.

Die neue Figur Tristan Marlowe hat mch übrigens ebenfalls sehr begeistert und ich würde gern noch so viel mehr über ihn wissen. Neben Wittgenstein ( bei dem meiner Meinung nach auch noch Fragezeichen übrig geblieben sind) ist er zu einem meiner Lieblinge geworden.

Lumen ist wirklich als ein Finale zu werten. Es zeigt vor allem auf, wie leicht man von sogenannten Freunden enttäuscht werden kann und dass man machmal den falschen Menschen sein Vertrauen schenkt. Es kommen sehr viele Enttäuschungen vor, aber großes Augenmerk wird auf die Liebe gelegt, was wie auch schon in Band 2 nicht zu überladen oder schnulzig rüber kommt, sondern sehr bewegend und romantisch.

Was mich wieder einmal mehr begeistert hat ist die Vermischung mit Literatur und Mythos. Besonders überrascht hat mich die Begegnung Wittgensteins mit einem gewissen Gregor Samsa aus einem gewissen Buch von Kafka. Fand ich wirklich absolut gelungen.

Ich bin immer noch sehr bewegt von dieser Reihe und mein Dank gilt dem Autor Christoph Marzi, der mich mit dieser Reihe berührt hat. Gut ist nicht immer Gut und Böse nicht immer Böse. Die Grenzen verschimmen und was zählt ist die wahre Freundschaft und die Liebe, sowie die Bereitwilligkeit füreinander einzustehen. Ich glaube nicht, dass es einem anderen Autoren je gelungen ist ein vergleichbares Werk zu schreiben und ich werde meine Uralte Metropole hüten.

PS: Somnia, das vierte Buch um die Uralte Metropole werde ich sicher auch noch lesen, aber ich möchte es gerne seperat betrachten und nicht als Teil 4.

Bewertung:

sternsternsternsternstern

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Kategorien:Fantasy
  1. August 14, 2009 um 9:24 am

    Oh „Lumen“ ist mein Lieblingsband der Reihe…hach und Tristan Marlowe ❤ *schwärm*

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