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Donna Leon: Venezianisches Finale. Commissario Brunettis erster Fall

Commisario 1Das Buch fand den Weg zu mir…

…auch hier wieder ein Büchereibuch, diesmal aber gezielt gesucht, da Donna Leon auch auf meiner Liste der „Autoren die ich noch für mich testen möchte“ steht.

Klappentext:

Skandal in Venedigs Opernhaus „La Fenice“: In der Pause vor dem letzten Akt der „Traviata“ wird der deutsche Stardirigent Helmut Wallauer tot aufgefunden. In seiner Garderobe reicht es unverkennbar nach Bittermandel – Zyankali. Ein großer Verlust für die Musikwelt und ein heikler Fall für Commissario Guido Brunetto. Dessen Ermittlungen bringen Dinge an den Tag, wonach einige Leute allen Grund gehabt hätten, den Maestro unter die Erde zu bringen. Der Commissario entdeckt nach und nach einen wahren Teufelskreis aus Ressentiments, Verworfenheit und Rache.

Mit ihrem ersten Kriminalroman zeichnet Donna Leon ein intimes Portrait Venedigs und stellt mit Guido Brunetti einen absolut unwiderstehlichen Detektiv vor.

Meine Meinung:

Erstens: Ich wusste gar nicht, dass Frau Leon Amerikanerin ist. Ich war überzeugt, dass sie Italienerin ist. Ich habe dann auch erst, dass das nix werden kann, aber ich täuschte mich.

Der Kriminalroman ist ncht übermäßig spannend, aber ich fand ihn trotzdem klasse.  Brunetti ist ein klasse Typ, der alles gibt um den Fall um das Opfer (meiner Meinung nach ein absolutes Ekelpaket) zu lüften. Er befragt das gesamte Umfeld und es macht unheimlich viel Spaß mit Brunetti zu rätseln und ich wusste bis zum Ende nicht, wie das ganze wirklich abgelaufen ist.

Was mir auch unheimlich gut gefallen hat ist, dass man auch immer wieder etwas über die Familie Brunetti und ihr Umfeld erfährt. Ich finde das macht den Commissario noch sympathischer. Weniger gefallen hat mir, dass ich mich nicht so richtig in das venezianische Flair einfühlen konnte. Irgendwie hätte dieser Krimi überall stattfinden können.

Bewertung:

sternsternsternstern

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Kategorien:Krimi/Thriller Schlagwörter: , , ,
  1. Michael Halper
    Juli 19, 2009 um 5:09 pm

    Der (die) geneigte Leser(in), falls er oder sie, schon in Venedig war, wird sich in Leons Krimis, nur so sind diese Bücher zu nennen, an diversen Schauplätzen stehen sehen. Frau Leon bringt sehr gut den Zusammenhang zwischen Spannung und bekannten Plätzen rüber! Falls, und das ist die Voraussetzung, daß er oder sie schon in Venedig war. Ist das nicht der Fall kann sich der (die) Leser(in) natürlich in das jeweilige Thema einbringen und hoffen daß er oder sie irgendwann einmal die Schauplätze in real betrachten kann

    • zimtsterni
      Juli 19, 2009 um 8:18 pm

      Ja, ich glaube auch dass ist das Problem. Und außerdem die Ursache dafür, dass jährlich viele Brunetti Fans nach Venedig reisen.

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