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Archive for Februar 2009

Ulrike Schweikert: Nosferas. Die Erben der Nacht

Februar 11, 2009 4 Kommentare

nosferas

Das Buch fand den Weg zu mir…

…nachdem ich schon durch die Rezensionen im Büchertreff aufmerksam geworden war, habe ich es bei bol.de bestellt.

Klappentext

Vier blutjunge Vampire, ein kaltblütiger Jäger – und eine mörderische Verschwörung in der Ewigen Stadt!

Europa,1877: Die Macht der letzten großen Vampir-Clans ist am Schwinden. Um das Überlebender Vampire zu sichern, beschließen die Altehrwürdigen, ihre Nachkommen fortan gemeinsam auszubilden. Beim römischen Clan der Nosferas sollen die Erben der Nacht von den Fähigkeiten der anderen lernen und so zu ihrer einstigen Stärke zurückfinden. Doch in den düsteren Katakomben de Ewigen Stadt lauert ein schrecklicher Feind…

Meine Meinung

Mein erstes Buch von Ulrike Schweikert und sicher nicht mein Letztes. (Okay habe schon mit dem Nachfolger begonnen) Die Idee die jungen Vampire in eine gemeinsame Schule zu schicken ist von Grund auf nicht neu, aber dennoch brilliant. Die Clans sind untereinander verfeindet, so dass die jungen Vampire mit vielen Vorurteilen in die Schule gehen und man sehen kann wie sie diese nach und nach abbauen. Es ist nicht alles rosig und die Charaktere, allen voran sicher die Dracas aus Wien, haben ihre Ecken und Kanten. Es gibt keinen Überhelden, was die Figuren nur noch sympathischer macht. Ich persönlich habe jeder der Figuren auf ihre Art und Weise lieb gewonnen.

Die Handlung, bei der es um die Ermordung einiger Nosferas geht, bleibt bis zur Auflösung sehr spannend, denn man ahnt nicht, wer sich wirklich alles dahinter verbirgt. Ein bisschen was von Twilight, gemixt mit einer Spur Harry Potter und Frau Schweikerts tollem Stil ergibt eine ganz neue Idee und einen schönen, spannenden Vampirroman, der sicherlich kein Abklatsch ist.

Bewertung

sternsternsternsternstern

Evelyn Sanders: Radau im Reihenhaus

Februar 8, 2009 1 Kommentar

radau-im-reihenhaus

Das Buch fand den Weg zu mir…

…bei einem 2:1 Tausch eines anderen Sanders-Romans bei Tauschticket. Ich habe nämlich ein Exemplar in dem auch noch zwit weitere Teile der Reihe mit dabei sind. Hier aber erstmal zu Radau im Reihenhaus.

Klappentext

Endlich erfüllt sich für die Sandersche Familie der Traum vom eigenen Häuschen im Grünen. Aber die Idylle trügt.
Die neuen Nachbarn, eigentlich alle recht sympathische Leute, sorgen für Turbulenzen – wie der chaotische Tropenarzt Dr. Bauer, der sich so schwer wieder an europäische Sitten gewöhnen kann…

Meine Meinung

Der Auftakt der Familienchronik hinkt denen, die ich bisher gelesen habe, noch ein bisschen hinterher. Es ist alles nicht ganz so spritzig und locker beschrieben und war aus diesem Grund stellenweise etwas langatmig. Trotz allem handelt es sich hierbei auch wieder um einen schönen leichten, heiteren Roman für Zwischendurch. Man lernt den Familienclan erstmal kennen. In diesem Roman sind erst die beiden Söhne Sven und Sascha geboren und man beschließt in den Vorort eines Vorortes von Düsseldorf zu ziehen. Es geht in eine neugebaute Reihenhaussiedlung, die von der Außenwelt ziemlich abgeschnitten ist und in der sich allerhand komische Figuren einnisten. Mir haben es da besonders die Obermüllers angetan.Allein bei Erwähnung des Namens muss ich schon wieder schmunzeln. Außerdem merkt man stark, dass dies noch in einer anderen „Zeit“ spielt und man erkennt, wie schnell es gegangen ist, dass Dinge wie ein Fernseher oder eine Waschmaschine für uns heute selbstverständlich sind, denn diese Dinge haben damals zum ersten Mal Einzug in den neuen Haushalt gehalten. Wieder ein schönes Buch für Zwischendurch, welches ich sicher wieder einmal lesen werde.

Bewertung

sternsternsternsterna

Kategorien:Humor

Evelyn Sanders: Geht das denn schon wieder los?

Februar 7, 2009 2 Kommentare

geht-das-denn-schon

Das Buch fand den Weg zu mir…

…als ich Anfang des Jahres den Mängelexemplar-Tisch bei Hugendubel abgraste und ein Buch aus der Sanderschen Familienchronik fand, dass ich einfach nicht stehen lassen konnte.

Klappentext

Der Winter steht vor der Tür – höchste Zeit also für die Familie Sanders, wie jedes Jahr Kataloge zu wälzen, um den obligatorischen Familienurlaub zu planen. Ein exotisches Ziel ist gefunden, in die Wüste soll’s gehen! Vorher jedoch muss erst noch ordentlich Weihnachten gefeiert werden, aber bitte in Rufweite des Krankenhauses, denn die älteste Sanders-Tochter erwartet ein Kind. Die Aufregung ist groß…

Meine Meinung

Erstmal muss ich den Klappentext verbessern. Nicht etwa die älteste Tochter erwartet Nachwuchs, sondern die älteste der Zwillinge.

Meinen ersten Roman von Evelyn Sanders habe ich mit vielleicht 12 gelesen. Damals war es Hühnerbus und Stoppelhoppser, in dem es um einen Keniaurlaub des  Bender-Clans geht.Dieses Buch habe ich im übrigen schon zweimal gekauft, weil ich das erste schon komplett zerlesen hatte.

Mindestens einmal im Jahr brauche ich etwas von Frau Sanders. In diesem Roman erzähl sie zum 9.Mal Anekdoten aus ihrer eigenen Familie. Wieviel dabei wahr und wieviel Fiktion ist, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Leider hat sie mit diesem Band auch ihre Familienchronik beendet, aber ich habe auch noch längst nicht alle Vorgänger gelesen, da man die Reihenfolge nicht zwingend einhalten muss. Diesmal fährt Mutter Sanders mit ihrer ältesten Tochter Steffi, deren Mann und einer Freundin nach Dubai, und umschreibt wie gewohnt mit Witz die ihre Erlebnisse. Der zweite Teil des Buches beschränkt sich dann auf die Hochzeit ihrer Tochter Katja, allerdings wurde es dann auch schon ein wenig schleppend. Ich persönlich finde, dass die Bücher von Evelyn Sanders immer gut sind für Zwischendurch, allerdings finde ich die 4 Bücher über die Benders noch einen Tick besser.

Bewertung

sternsternsternstern

Kategorien:Humor

Stieg Larsson: Verblendung

Februar 4, 2009 2 Kommentare

verblendung

Das Buch fand den Weg zu mir…

…in dem ich im letzten Jahr dem Siegener Hugendubel einen kleinen Besuch abstattete und es dann endlich einmal mitnahm. Irgendwas musste ja dran sein…

Klappentext

Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffs spurlos verschwunden, belibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zu Tage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.

Meine Meinung

Das Buch hat definitiv was. Ich habe mich auf keiner einzigen Seite gelangweilt und es hat mich restlos begeistert. Zu Beginn lernt man erst einmal Mikael „Kalle“ Blomkvist kennen, der aufgrund einer Verleumdungsklage eine Gefängnisstrafe aufgebrummt bekommt. Es geht vor allem um wirtschaftliche Belange, was ich allerdings fast genauso spannend fand, wie die eigentliche ( auf dem Klappentext beschriebene) Handlung. Ich hatte vorher einige Rezensionen gelesen und viele fanden den Beginn etwas schleppend, aber bei mir war das absolut nicht der Fall.Somit auch von dieser Seite ein Glücksgriff für mich. Mikael kommt dann relativ schnell in Kontakt mit Henrik Vanger, einem alternden ehemaligen großen Hai im schwedischen Unternehmerbecken, der ihn mit den Ermittlungen im Fall Harriet beauftragt. Die ganze Familie wird unter die Lupe genommen und es kommen wirklich schauerliche Dinge zu Tage, bevor man erfährt, was mit Harriet geschehen ist.

Stieg Larsson ist hiermit ein richtig guter Thriller gelungen. Als es heiß her ging konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen und habe regelrecht mitgefiebert was als nächstes passieren würde. Noch spannender als das Drama um die verschwundene Harriet, fand ich Lisbeth Salander, von der man in den Folgebänden wohl endlich mehr erfahren wird. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

Bewertung

sternsternsternsternstern

Kategorien:Krimi/Thriller